Ein sehr japanischer Tag

Wir schreiben den 14. Januar 2019. Früh Morgens sind meine Gastmutter und ich aufgestanden und haben uns im Kimono mit dem Zug auf den Weg zu einer Bekannten gemacht. Einmal im Jahr geht meine Gastmutter nämlich an ein „Neujahrs-Teezeremonie-Treffen“, mit ihren Freundinnen. Ich habe also den Altersdurchschnitt erheblich gesenkt, aber das war überhaupt kein Problem! Alle waren äusserst interessiert an mir und wir haben über alles Mögliche (auf Japanisch) geplaudert. Bevor wir uns ans Tee kochen gemacht haben, assen wir erstmal das zubereitete (Vegane) Bento und tranken Japanischen Sake. Das Essen war total lecker! Nach dem wir uns also ausgiebig unterhalten haben – von Zahnbürsten aus Holz bis hin zum Regierungssystem der Schweiz – machten wir uns an die Teezeremonie.

Da braucht man echt Geduld. Drei Stunden sassen wir, grösstenteils still, im Seizan (tut nach einer Weile echt weh) und sahen der Lehrerin dabei zu wie sie die verschiedensten Teesorten zubereitete. Das ganze hatte etwas sehr meditatives. Zwischendurch gabs dann ab und zu traditionelle, japanische Süssigkeiten – lecker! Ich muss gestehen ich habe nicht immer verstanden wie genau der Tee nun zubereitet wurde, aber es war sehr interessant zu zusehen. Das Highlight war natürlich den Tee dann zu trinken. 😉

Bis bald,
Sophia

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3 Kommentare

  1. Hallo mein Schatz

    Eigentlich hatte ich schon kommentiert.. Das ist echt ein grosses Privileg, dass Du Deine Gastmutter begleiten durftest! Das sind schon sehr einzigartige Erfahrungen, die Du da machen darfst, behalte sie in Deinem Herzen.

    In Liebe
    Mama

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